Ein umfassender Blick auf die Oakley Holbrook

Die Oakley Holbrook gibt es nun seit mehr als ein Jahrzehnt und wir wollen hiermit die Kult-Sonnenbrille genauer unter die Lupe nehmen.

Schlicht begann es mit einer schwarzen, matten Fassung und verspiegelten Iridium-Gläsern. Aufgrund der wuchtigen Rechteckform strahlte die Sonnenbrille maskulinen Flair aus. Mit den auffälligen Scharnierverankerungen an der Fassungsfront wurde sie rasch unverwechselbar. Sie zählte von Beginn an zu den Sportbrillen schlechthin, obwohl bei genauer Betrachtung die Aspekte einer funktionellen Sportbrille eindeutig fehlen. Die Holbrook hat weder Durchlüftungsöffnungen an den Gläsern noch auswechselbare Nasenauflagen. Die Scharniere sind zwar robust konstruiert, jedoch würde die Holbrook im sportlichen Gefecht wahrscheinlich keine harten Schläge wegstecken können. Aber keine Angst, die Verletzungsgefahr steigt dadurch nicht, denn wie bei allen Oakley-Gläsern besteht aufgrund des Plutonite-Materiales vollkommene Splittergarantie. Mit einem überzeugenden Werbe-Videoclip wurde 2006 eindrucksvoll die Festigkeit und Splittersicherheit klargelegt. In diesem Video wird eine Stahlkugel mit 160 km/h auf das Plutonite-Glas geschossen und die Zeitlupenaufnahme zeigt genau die hohe Elastizität des Materials und das es eben Stand hält! Vielleicht wird sie auch deswegen zu den Sportbrillen gezählt. Zurück zu den Scharnieren und Bügeln, denn die Holbrook gehört zu den wenigen Oakley Sonnenbrillen, die keine gestreckten Brillenbügel hat. Nein, die Bügel haben ergonomische Ausnehmungen für Ohren und schmiegen sich komfortabel um das Ohr. Damit ist eine sogenannte Dreipunktauflage gewährleistet, welche einen perfekten Sitz begründet. Die Bügel ab der Modellreihe 2012 verfügen über auswechselbare Logos (Icons). Diese lassen sich einfach abnehmen, austauschen, wieder einklicken und können farblich individualisiert werden.

Oakley Holbrook

Kultsonnenbrille Holbrook

Also vom Aufbau her muss man die Holbrook zu den klassischen Sonnenbrillen zählen. Ziemlich sicher verleiht erst die charakteristisch, maskuline Rechteckform gepaart mit den verspiegelten Gläsern das sportliche Erscheinungsbild. Seit mehr als 10 Jahren wird die Holbrook von Motorsportlern, Surfern, Golfern, Skate-Boardern und MTB-Rider getragen und das Modell verwandelte sich zur Oakleys Kultsonnenbrille. Die Holbrook gab und gibt es in knalligen Rahmenfarben, mit Signaturen von Sportlern, farblos-transparent oder auch im klassischen Schwarz oder eleganten Weiß, so wie es die stylische Sportmodewelt verlangt. Durch die voll funktionellen Spiegelgläser (UV 400/ filtert 100 % aller UVA-/UVB-/UVC-Strahlen und schädliches Blaulicht bis zu 400 nm) erhält das Sonnenbrillenmodel erweiterten Pepp. Oakleys patentierte Spiegelbeschichtungen glänzen im Tageslicht auffällig und werten das Antlitz der Holbrook auf. Durch die Beliebtheit des Modells wurden mittlerweile mehr als zehn verschiedene Tönungen erzeugt. Darüber hinaus gibt es für die Holbrook alle diese Tönungen auch mit polarisierter Ausführung.

Fazit: Die Holbrook ist keine Sportbrille nach funktionellem Sinn, dennoch bietet sie vollen Schutz bei sportlichen Aktivitäten. Funktionskonstruktionen, wie z.B. Belüftungskanäle fehlen. Das stylische Erscheinungsbild wird durch die zahlreichen Variationsmöglichkeiten der Rahmen- und Gläserfarben getoppt. Durch die Option der polarisierten Gläser ist die Holbrook auch für Wassersportlerinnen und Wassersportler eine Überlegung wert. Halt und Tragekomfort ist durch den Dreipunktsitz gegeben. Alles in Allem vereint die Holbrook alle Eigenschaften die eine sportliche Kultbrille braucht! Und eines ist sicher, sie gibt auch nach dem Sport beim Chillen was her!